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#9

Jeder, der es heute wagt, mich mit einem dieser bescheuerten Aprilscherze aufs Glatteis führen zu wollen, wird standrechtlich erschossen. Die Gärtnerin hat heute so was von keinen Humor!

Geträumt habe ich - wie so oft - vom Weltuntergang, den ich zusammen mit einem lieben männlichen Wesen, das sich rührend um mich gekümmert hat, erlebt habe. (Nachtrag: Dank der Nachrichten fällt's mir wieder ein: Obama ist in dem Traum auch vorgekommen; er hat mich gewärmt ... Kein Kommentar, außer vielleicht: Äääh ... Ja.) Danach habe ich - wie so oft - von Oscar und Nadine geträumt. Und danach noch von Sean Penn und Joshua Jackson. Mh. In welcher Mondphase befinden wir uns gerade? Voll oder Neu? Beides würde die vergangene Nacht erklären.

Ich will einfach nur auf der Couch liegen und Filme schauen. 21 Gramm, zum Beispiel. Oder The Skulls. Wo wir schon von dem jeweiligen Hauptdarsteller geträumt haben.

Hält jemand freiwillig meine Hand oder muß ich dafür bezahlen?

1.4.09 07:58


#8

Hab' gerade den ersten Schmetterling für dieses Jahr gesehen. Einen Zitronenfalter. Ich hab zwar eine Phobie gegen Schmetterlinge, aber der Anblick des allerersten Exemplars als Vorbote des Frühlings ist schon etwas Besonderes.

31.3.09 13:41


#7

Das Schweigen im Walde. Nichts geschieht. Er beachtet mich nicht. Und ich stehe seit heute morgen permanent kurz davor, in Tränen auszubrechen. Immer wieder muß ich mich mit aller Gewalt davon abhalten, zu weinen anzufangen. Und wie immer in solchen Phasen fange ich an, eine DVD nach der anderen zu kaufen. Ersatzbefriedigung. Wenn mich schon im wahren Leben niemand in den Arm nimmt, dann erträume ich es mir einfach. Ich vermisse Swen. Obwohl ich ihn seit Jahren nicht mehr gesehen habe. Aber im Moment, denke ich, ist er der einzige, der mich versteht, so als Leidensgenosse. Warum nur wohnen alle so verdammt weit weg?

31.3.09 11:58


#6

Birte hat mir Szwennies E-Mail-Adresse geschickt - also die E-Mail-Adresse meines Zukünftigen. Schließlich habe ich schon als Kind gesagt, daß ich ihn eines Tages heiraten werde. Szwennie ist wie Chris: Einer der wenigen Menschen in meinem Leben, die ich aus tiefstem Herzen liebe und die mich in ihren Bann ziehen wie kaum jemand sonst. Mein Szwennie... Bruder im Geiste (der Pharmazeutika, haha).

Nachtrag: Er war gerade bei uns im Büro - um mit meinem Chef zu reden. Hat zehn Minuten lang dagesessen, hat keinen Ton zu mir gesagt und ist rausgegangen, ohne auch nur ansatzweise nachzufragen, wie es mir geht. Ist das nicht rührend? Ich glaube, ich könnte vor ihm stehen und mir eine Waffe an den Kopf halten, und er würde noch immer dumm aus der Wäsche gucken und alles für halb so schlimm halten. Er zieht mich wirklich immer wieder runter. Zum Kotzen.

31.3.09 08:20


#5

Kein "Golden brown" von den Stranglers, bitteschön, wenn mir die Melancholie eh schon aus den Ohren läuft. An was anderes denken. Joshua Jackson, vielleicht? "The Fringe"? Gott, was für eine beschissene Serie mit beschissenen Charakteren und noch viel beschisseneren Schauspielern, aber J.J. mag ich ja. Sehr sogar. Allein für ihn würde es sich lohnen, sich jeden Montag durch eine Stunde Müll zu quälen. So, wie es sich gelohnt hat, sich durch schier endlose Staffeln "Dawsons Creek" zu quälen, diese ätzende Serie mit einer ätzenden Katie Holmes und einem schleimigen James van wie auch immer und überwiegend schlechten Geschichten.

Markus Schenkenberg soll der schönste Mann der Welt sein?! Ah ja. Kann ich zwar absolut nicht nachvollziehen, aber was soll's. Hat ja niemand behauptet, ich wäre eine typische Frau. Der taugt doch nicht mal zum Schönstehen.

Wie schön könnte das Leben sein, wenn es nicht so beschissen wäre. Gott, manchmal gehe ich mir wirklich selbst auf die Nerven. Aber ich darf das. In Selbstmitleid ertrinken, meine ich. Wer offiziell geisteskrank ist, darf das. Punkt.

Bla. Schreiben, um nicht nachzudenken.

Sonntag hat drei oder vier Mal das Telefon geklingelt. Eine Nummer aus München. Ich dachte, es wäre sie, und bin nicht rangegangen, weil ich keine Lust zu quatschen hatte. Gestern dann dasselbe Spielchen von vorn. Beim dritten Mal bin ich rangegangen. Ein junger Mann wollte mich zu einer Umfrage über Rauchen und Nichtrauchen überreden. Hallo? Der erste Anruf von dieser Nummer kam an einem Sonntagmorgen gegen ELF! Elendes Mistpack. Wenigstens weiß ich jetzt wieder, warum ich immer erst den Anrufbeantworter rangehen lasse. Wer wirklich was von mir will, hinterläßt eine Nachricht; alle anderen können mich kreuzweise.

Ich brauch was zum Abreagieren.

31.3.09 07:53


#4

Ich interessiere ihn einen Scheißdreck. Es ist ihm völlig egal. Vielleicht ist er aber auch einfach nur ein noch viel größerer Gefühlskrüppel, als ich bislang angenommen habe. Wieviel muß eigentlich noch passieren, bis er endlich mal auf meinen desaströsen seelischen Zustand aufmerksam wird? Es tut so weh, wenn alle dich einfach nur schweigend anschauen, anstatt irgend was zu tun. Sie fragen ja nicht mal mehr, wie es mir geht. Aber wahrscheinlich ist das alles meine Schuld. Ich bin ja so schrecklich distanziert, nicht wahr? Bei mir weiß man ja nie, wo man dran ist, und ob ich wirklich Gesellschaft möchte oder einen bei dem Versuch, mir nahezukommen, wegstoße. Blabla. Muß ich wirklich immer den ersten Schritt tun? Warum kommt nie jemand auf mich zu? Ich sitze hier und er sitzt da oben und kommt nicht mal auf die Idee, bei mir nach dem rechten zu sehen. Manchmal hasse ich ihn für seine Gleichgültigkeit.

31.3.09 07:14


#3

Eßstörungen ... Ich wünsche Euch allen mal eine chronische Gastritis, wie ich sie mein eigen nennen "darf". Ich wäre heilfroh, endlich noch mal all das und vor allem soviel essen zu können, wie ich möchte, ohne daß es mir noch drei Stunden später beschissen geht (vor Leibschmerzen, nicht wegen Schuldgefühlen).

27.3.09 13:12


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